Moderne eingebettete Systeme fallen selten aus, weil eine einzelne Komponente defekt ist. Sie fallen aus, weil die Wechselwirkungen zwischen Software, Elektronik, Kommunikation, Sensoren und physikalischen Systemen unerwartet verlaufen. HIL dient dazu, diese Wechselwirkungen aufzudecken, bevor die Produkte den Einsatz finden.
Averna betrachtet HIL nicht als eigenständige Aktivität, sondern als Teil eines umfassenderen Validierungskontinuums, das die modellbasierte Entwicklung, Software-in-the-Loop (SIL), Hardware-in-the-Loop (HIL), die Systemintegration und Fertigungstests umfasst. Die HIL-Simulation befindet sich am Hardware-Ende des XIL-Spektrums (MIL, SIL, PIL usw.): Der Regler wird anhand eines Live-Anlagenmodells – manchmal eines vollständigen digitalen Zwillings – statt anhand eines statischen Satzes von Eingaben betrieben.
Mit „Averna Powered by Spherea“ können Sie HiL, Echtzeitsimulation, Messtechnik, HF, Bildverarbeitung, Automatisierung und Qualitätsdaten in einem einzigen Validierungsprogramm zusammenführen. So lassen sich komplette Systeme unter realistischen Betriebsbedingungen validieren, während gleichzeitig die Kosten für Prototypen gesenkt und die Entwicklung beschleunigt werden.
Dieser integrierte Ansatz ist auf missionskritische Anwendungen und die nächste Generation eingebetteter und vernetzter Produkte ausgelegt. Die HiL-Lösungen von Averna bieten Ihnen folgende Vorteile:
- Fehler früher erkennen – durch wiederholbare, kontrollierte Prüfungen
- Verhalten unter seltenen oder gefährlichen Betriebsbedingungen validieren, die sich physikalisch nur schwer reproduzieren lassen
- Sicherheit und Zuverlässigkeit vor der Inbetriebnahme nachweisen
- Unnötige Hardware und Geräte reduzieren
- Skalierbarkeitsvalidierung durch Automatisierung und wiederverwendbare Testarchitekturen
